Odile in der Internationalen Republik Berlin - dans la République internationale d'outre-ciel
 



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Berlin ist im Orkanfieber. In der Filmgalerie 451, wo ich eine DVD zurückbringe, spricht ein schwäbischer, vermutlich Ex-Autonomer verächtlich über die Brandenburger Häuslebauer, die auf ihren Dächern säßen und die Dachziegel festhielten, und "eigentlich müsste man rausfahren aufs Land, wo richtig Äkschen ist, wo einem die Bäume diagonal um die Ohren sausen". Na dann mal los.
Kinder sollen von den Kitas nach Hause geholt werden, überhaupt soll bis 17 Uhr jeder zuhause sein, E. wird von ihrer Arbeit nach hause geschickt und auch I., die doch in Mainz wohnt, hat orkanfrei. Das wird wohl ein großer, deutschlandweiter Orkan.
Ich, die ich weltweit empfangbares, französisches Radio höre (ohne Wetterbericht) und eine politische Wochenzeitung lese (ohne Wetterbericht), bin immer nur Sonntagabends über die genauen meteorologischen Prognosen im Bilde, wenn ich vor einer der beliebten Krimiserien der ARD die Nachrichten schaue. Insofern trafen mich die oben genannten Informationen heute unvorbereitet, erstaunt, befremdet und skeptisch an. Sollten von nun an tatsächlich Orkane amerikanischer Dimension über uns hinwegbrausen oder sichern sich die Länder Brandenburg und Rheinland-Pfalz (etc.) gegen Klagen der Versicherer (oder von wem auch immer) ab? In beiden Fällen wird mir ein wenig amerikanisch. Draußen rüttelt es schon kräftig am Gerüst. Na gut, die Fahrräder habe ich auf Anraten E.s ins Treppenhaus gebracht, schließlich bedarf es weniger als eines Orkans, ein Stück Gerüst oder baufälliges Dach in die Tiefe stürzen zu lassen. Und sollte ein dunkles, schnelles Etwas an meinem Fenster vorbeifallen, so sage ich: "hoppla".
18.1.07 16:00
 
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