Odile in der Internationalen Republik Berlin - dans la République internationale d'outre-ciel
 



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Es waren einmal ein Mann und eine Frau, die hatten zusammen ein Kind , und das Kind lernte gehen und sprechen und nein sagen und es wuchs und wuchs, da sagten der Mann und die Frau zueinander: "Wenn wir nicht etwas unternehmen, wird das Kind uns eines Tages verlassen. Dabei lieben wir es doch so sehr."
Sie gingen zu dem Kind, sagten: "Es ist nur zu deinem Besten. Wir lieben dich doch so sehr", und ließen ihm die Gebärmutter herausnehmen, die Brustdrüsen entfernen und es mit Hormonen behandeln, auf das es nicht mehr wachse und sich zur Frau entwickle.
Irgendjemand fand heraus, was die Eltern ihrem Kind angetan hatten, brachte es an die Öffentlichkeit und die Empörung war groß. Manche sprachen sogar von der Todesstrafe, die Eltern und der Arzt, der ihnen geholfen hatte, kamen vor Gericht und wurden zu lebenslanger Haft verurteilt. Oder sie wurden für schwer psychisch geschädigt erklärt und in psychiatrische Behandlung gegeben. Was mit dem Kind passiert ist, ist nicht überliefert.

Vorsicht:
Dies ist ein Märchen und gilt nicht für behinderte Kinder, die man im Namen sogenannter Liebe beliebig foltern und verstümmeln darf. Man wir dabei sogar von sogenannten Ethikkommissionen unterstützt.
Und ich frage mich über den generell (un)menschliche(n) Aspekt dieser Geschichte hinaus, ob die positiven Reaktionen zahlreicher Menschen, die man auf der Webseite der Eltern von Ashley (Nachname unbekannt) nachlesen kann, ebenso positiv gewesen wären, hätte es sich um einen Jungen gehandelt, dem man die Hoden, den Penis entfernt hätte?
9.1.07 08:53
 
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