Odile in der Internationalen Republik Berlin - dans la République internationale d'outre-ciel
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Odile Kennel (Blogbeginn weiter unten) Geboren 1967 in Bühl/Baden als Kind einer deutsch-französischen Städtepartnerschaft, zweisprachig aufgewachsen, lebt als Autorin und Übersetzerin in Berlin. Veröffentlichungen Was Ida sagt. Roman. dtv premium: München 2011 Wimpernflug – eine atemlose Erzählung. Edition Ebersbach: Dortmund, 2000 Lyrik und Kurzprosa in Zeitschriften und Anthologien Transversália 2011 (Verlagshaus J.Frank), Frachtgut Überseepoesie 2011 (SuKuLTur), Park 63/2009, Humboldtzeitschrift 151/2009, EDIT 43/2008, sprachgebunden 4/2007, la mer gelée 4/2007, Nord-Süd-Passage 10/2007, KONZEPTE 27/2007 und 26/2006 u.a. Übersetzungen Damaris Calderón: Sprache und Scharfrichter. Gedichte. Übersetzung aus dem Spanischen. Parasitenpresse: Köln 2011. Angélica Freitas: Rilke Shake. Gedichte zweisprachig. Übersetzung aus dem Portugiesischen. Luxbooks: Wiesbaden 2011. Jean Portante: Die Arbeit des Schattens. Gedichte. Übersetzung aus dem Französischen. Editions PHI: Esch/Alzette 2005. Lyrikübersetzungen für die Zeitschriften poet und sprachgebunden, für www.satt.org/latin-log, das mobile lateinamerikanische poesiefestival latinale, das poesiefestival berlin, das Zeitkunst-Festival und www.lyrikline.org (Arnaldo Antunes, Nicole Brossard, Chico Cesar, Jacques Darras, Ricardo Domeneck, D.G. Helder, Adília Lopes und Christian Prigent u.a.) Preise und Stipendien 2011 Aufenthaltsstipendium im Künstlerdorf Schöppingen 2011 Alfred-Döblin-Stipendium 2009 Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzerfonds für die Übersetzung des Gedichtbandes „Rilke Shake“ (s.o.) 2004 1. Preis des Rheinsberger Autorinnenforum 2004 Auslandsrecherchestipendium des Auswärtigen Amtes für „Was Ida sagt“ (s.o.) 2001 Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Lukas der Stiftung Kulturfonds 2000 Arbeitsstipendium für Berliner Autorinnen und Autoren des Berliner Senats 1996 Würth Literaturpreis
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Blog
Zu seiner Schwäche stehen
Er stehe zu seiner Schwäche, sagte der Anwalt über seinen Mandanten, der ein paar Autos angezündet hatte, und verlangte, der Prozess solle eingestellt werden.
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Wer entscheidet über das Entscheidende
"Man muss selber wissen, was man macht. Das muss man verantworten - das kann ich. Und das ist das Entscheidende", sagte neulich eine Kassiererin in einem Discount-Supermarkt, als ihr vorgeworfen wurde, einen liegengebliebenen Flaschenbon eingelöst und das Geld behalten zu haben.
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Wie die dpa meldet
Wie die Nachrichtenagentur dpa meldete, hat der international agierende Terrorist Mark T. zahlreiche Politiker in seiner Gewalt. Seinen Geiseln geschähe nichts, so Mark T. in einem Bekennerschreiben, sofern seine Bedingungen erfüllt würden. Zu diesen gehören freies Geleit für ihn und seine Anhänger an allen Grenzen und der Verzicht auf jegliche staatliche Intervention bei gleichzeitiger lebenslanger Subventionsgarantie im Falle des Scheiterns seiner Unternehmungen. Umstritten ist zum aktuellen Zeitpunkt noch, ob Mark T. Einzeltäter ist, oder ob er mithilfe der unter B. Örse bekannten Terroristin seine spektakuläre Geiselnahme geplant und durchgeführt hat. Experten vermuten, V-Männer der derzeitigen Regierungskoalition sowie vergangener Regierungen hätten dem Verbrechen Vorschub geleistet. Sprecher von Regierung und Opposition dementierten dies heute Morgen in einer gemeinsamen Erklärung. Das Gerücht, demzufolge Mark T. zukünftige Regierungen selbst stellen wolle, wartet noch auf seine Bestätigung.
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Déjà-vu
Der Mammut soll auferstehen, haben Wissenschaftler beschlossen, nachdem gut erhaltenes Knochenmark in einem Oberschenkelknochen gefunden worden ist. Sie halten das Klonen eines Mammuts für möglich. Wie viele Kinder haben (in Kuh-Breitengraden) noch nie eine echte Kuh auf der Wiese gesehen? Und nun gleich einen Mammut besichtigen? Wo eigentlich? In riesigen Eishallen? Die mit ihrem CO2-Ausstoß weiter zur Klimaerwärmung, die das Mammut ja nun gar nicht leiden kann, beitragen? In Wintersporthallen? Man könnte oben indoor skiing und unten Mammut viewing veranstalten, da hätte man gleich ein wenig CO2-Ausstoß gespart. Anderseits: Welche Tierart wird von sich behaupten könne, zweimal aufgrund einer Klimaerwärmung ausgestorben zu sein? „Das kommt mir irgendwie bekannt vor“, wird der letzte von ihnen murmeln, bevor er sich zum Sterben niederlegt …
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